Staatsschulden

Die Schuldenuhr des Steuerzahler Bundes zeigt nur einen Bruchteil der deutschen Staatschulden. Zu den offiziellen Verpflichtungen kommen noch die Nebenhaushalte, Beamtenpensionen und Altlastenentsorgung für Atommüll und Kriegsmunition hinzu. Das summiert sich auf ca. 9 Billionen Euro. Wir sollten uns nicht durch Nebelkerzen blenden lassen. Zukunftsausgaben, wie der Rückbau der Atomkraftwerke und die Reparatur der Infrastruktur sind weitere finanzielle Herausforderungen. Ich vermisse eine ehrliche, umfassende und transparente Finanzplanung. Allein die Staatsbediensteten kosten uns jährlich 400 Milliarden Euro. Hinzu kommen derzeit 90 Milliarden Euro für Beamten Pensionen. Reformen sind dringend notwendig, aber alle Parteien ducken sich weg, weil sie ihre Klientel nicht verärgern wollen.

Selbstbedienungsladen Deutschland

Deutschland ist zu einem Selbstbedienungsladen geworden, zu Lasten der Steuerzahler und künftiger Generationen. Sind die Parteien erst einmal an der Macht, bedienen sie sich schamlos. Auch einfache Parteigenossen wollen an die Fleischtöpfe. Da muss man Stellen schaffen. Dass es auch eine Nummer kleiner geht, zeigen die skandinavischen Länder. Es ist Zeit, dass wir den Gürtel enger schnallen. Acht Billionen EURO Verpflichtungen inklusive der Beamten-Pensionen sind selbst für ein reiches Land sehr hoch. Jede neue Planstelle in den Ministerien erhöht diese Verpflichtungen. Ein Thema für Fridays for Future? Ich meine: ja.

Mach’s gut, Bargeld

Das Ziel der neuen Finanzpolitik ist, Geld im Wirtschaftskreislauf zu halten anstatt es auf Konten zu parken. Nur was fließt, bringt Wohlstand. Geld ist kein Wert an sich; es ist Zwischentauschmittel und Wertmesser, mehr nicht. Beim bargeldlosen Zahlungsverkehr spielt das Bargeld dann überhaupt keine Rolle mehr. Alles sehr zum Ärger der Sparer; die müssen sich jetzt andere Anlagen suchen. Nichts bleibt so, wie es war. Die schwäbische Hausfrau wird es verkraften.